Die 48-Stunden-Aktion

Jugendliche in ländlichen Regionen . . .

…sind aktiv, haben Ideen und wollen Dinge bewegen! Die Praxis zeigt dies in vielen Aspekten. Oft fehlt es ihnen aber aufgrund der existierenden Struktur an ausreichend Möglichkeiten, ihr Engagement unter Beweis stellen zu können:

Finanzen werden immer knapper, bürokratische Wege sind zu lang, politische Gremien nehmen sie in ihrem Wirken nur bedingt ernst … Mit dieser Aktion werden Jugendgruppen und Initiativen die Chance erhalten, in einem überschaubaren Zeitraum innerhalb der 48 Stunden eine Aufgabe selbstständig zu lösen, sich die nötige Unterstützung zu suchen und damit ihre Fähigkeiten unter Beweis zu stellen.

Auf der anderen Seite will das Organisationsteam mit dieser Aktion auch darauf hinweisen, dass es trotz aller Schwierigkeiten im ländlichen Raum immer noch viele engagierte Jugendliche gibt und dass ein generationsübergreifendes Miteinander durchaus sehr erfolgreich sein kann. Ziel ist weiterhin, tragfähige Netzwerke im Gemeinwesen aufzutun und zu aktivieren.

Die Jugendarbeit im ländlichen Raum braucht neuen Aufschwung um langfristige Perspektiven entwickeln zu können. Es geht darum, die Identifikation der jungen BürgerInnen mit ihrer Umwelt zu stärken. Die 48-Stunden-Aktion kann dabei einen Stein ins Rollen bringen.

Wie läuft diese Aktion ab?

Die eigentliche Arbeit beginnt nicht erst in den 48 Stunden, sondern viel eher. Zuerst müsst ihr genügend Mitstreiter/innen in eurer Gruppe finden, die Lust haben, bei dieser Aktion mitzumachen. Danach solltet ihr nach einer geeigneten Aufgabe für euch suchen und euch mit dieser bewerben. Eine Jury wird über dann die Realisierbarkeit der Projekte beraten. Werdet Ihr mit Eurer Idee von der Jury ausgewählt, gilt es entsprechende Unterstützer (z.B. eine Bäckerei, die Brötchen als Verpflegung zur Verfügung stellt) zu finden.

Später habt Ihr dann an einem Wochenende genau 48 Stunden Zeit, Eure Idee umzusetzen. Dabei sollte etwas Bleibendes für euren Heimatort entstehen. Bei der Arbeit müsst ihr dann vor allem auch auf eure eigenen Kontakte (z.B. zu ortsansässigen Baufirmen) zurückgreifen!

Wer kann alles mitmachen?

Bewerben können sich Jugendinitiativen, Jugendfeuerwehren, Jugendgruppen aus Sportvereinen, Junge Gemeinden (kirchliche Jugendarbeit), Jugendclubs, Schulklassen, Straßencliquen sowie jugendliche Gruppen aus anderen Vereinen aus dem (Sozialraum Oberland) Landkreis Bautzen.

www.48h-bautzen.de

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