Mobile Jugendarbeit

Was ist Mobile Jugendarbeit im ländlichen Raum?

Was mobil zu sein heißt ist klar. Man kennt ja das Wort Automobil. Es hat also was mit fahren zu tun. Auch ein ländlichen Raum kann man sich gut vorstellen.

Doch was ist Jugendarbeit? Um diese Frage zu beantworten muss man einen Blick in das achte Sozialgesetzbuch werfen. Dort steht das Kinder und Jugendhilfegesetz.

Laut diesem Gesetz . . .

…haben Kinder und Jugendliche nämlich nicht nur Pflichten, wie z.B. in die Schule gehen, sondern eine ganze Menge Rechte. In § 1, Artikel 3 dieses Buches steht:

„ Jeder junge Mensch hat ein Recht auf Förderung seiner Entwicklung und auf Erziehung zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit“.

Damit dieses Recht nicht nur in Büchern steht, gibt es unter anderem die Jugendarbeit. Sie soll helfen dieses Recht mit Angeboten (§ 11, Absatz 1) zu verwirklichen.

Damit die Angebote auch Spaß machen, werden sie von den jungen Menschen mitbestimmt und mitgestaltet. Wie solche Angebote aussehen, könnt ihr auf den anderen Seiten unserer Homepage anschauen.

Ein besonderes Recht auf Angebote der Jugendarbeit haben Kinder und Jugendliche die durch irgend einen Grund benachteiligt sind. Gerade Sie sollen durch solche Angebote Unterstützung erfahren (§13, Absatz 1).

Die Mobile Jugendarbeit unterstützt Kinder und Jugendliche dabei ihre Rechte wahrzunehmen und ihre Interessen zu vertreten.

Wo sind wir unterwegs?

Wenn man unsere Angebote sieht, will man natürlich auch wissen, wo man uns erreichen kann und für wen wir überhaupt zuständig sind. Derzeit sind wir al Teil des Regionalteams Bautzen zuständig für alle Kommunen in der Region Oberland im Landkreis Bautzen. Welche das genau sind, sieht man am besten auf dieser Karte:

Wie macht die Mobile Jugendarbeit das?

Die Arbeit der Mobilen Jugendarbeit hat vier Standbeine und weil sie von Sozialpädagogen gemacht wird, sind dieses vier sozialpädagogische Tätigkeitsfelder. Sie heißen:

  • Streetwork
  • Soziale Gruppenarbeit
  • Gemeinwesenarbeit
  • Einzelarbeit

Streetwork . . .

…ist das Aufsuchen der Jugendlichen an ihren Treffpunkten vor Ort. Hierbei lernt man sich kennen. Oft entstehen aus solchen Begegnungen neue Projekte. Zum Beispiel hat die Skate-Anlage in Wilthen so ihren Anfang gefunden.

Gruppenarbeit . . .

…ist wie der Name schon sagt eine Arbeit an und mit Gruppen. In Gruppen kann man viel lernen. Angebote für Gruppen werden gemeinsam geplant und durchgeführt. Das Aufbauen eines neuen Jugendtreffs kann eine solche Gruppenarbeit sein.

Gemeinwesenarbeit . . .

…ist alle Arbeit die der Kommune, also allen Menschen die dort leben zu gute kommt. Sie hat das Ziel das Lebensumfeld der Jugendlichen zu gestalten und junge Menschen in die Gemeinde einzubinden. Die “48 Stunden-Aktion“ ist eine typisches Angebot im Felde der Gemeinwesenarbeit.

Einzelarbeit . . .

ist ein Beratungsangebot das bei uns im Alltag stattfindet. Hierbei sind wir ganz parteilich. Die Interessen des Jugendlichen stehen für uns an erster Stelle. Unser Auftraggeber ist immer der Jugendliche selbst.

Unsere Beratung erfolgt anonym und ohne Aktenführung, es sei den dies wird gewünscht. Einzelfallhilfe ist bei uns etwas, das sich aus den Beziehungen zu den jungen Menschen heraus entwickelt.

Natürlich sind wir ständig bestrebt unsere Arbeit zu verbessern. Falls ihr Ideen, Sorgen oder Nöte habt meldet euch bei uns.

Praktikum in der Mobilen Jugendarbeit …

Studenten und Studentinnen aus dem Bereich Soziale Arbeit sowie Auszubildenden (ErzieherInnen) bietet sich im Bereich Mobile Jugendarbeit die Möglichkeit, ein Praktikum zu absolvieren. Anfragen und Bewerbungsunterlagen dazu richten sich bitte an: (Aktiviere Javascript, um die Email-Adresse zu sehen). Eine Stellebeschreibung für diese Einsatzstelle findet man hier.

Für den Zeitraum November bis Februar stehen keine Praktikumstellen in der Mobilen Jugendarbeit zur Verfügung!

 

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